Drei Westfalentitel für USC-Senioren

 

Alfred Melchin

Die diesjährige Saison verläuft für den 65-jährigen Alfred Melchin vom USC Bochum nach Westdeutschen Vizemeisterschaften über 10 km auf der Straße und 10 000 m auf der Kunststoffbahn weiterhin erfolgreich. Bei den Offenen Westfälischen Seniorenmeisterschaften in Bad Oeynhausen sicherte er sich zwei Titel: Im 1500-m-Lauf konnte er sich durch einen starken Endspurt mit einer Zeit von 5:43,35 Minuten gegen seine Konkurrenten durchsetzen. Nach dreistündiger Pause absolvierte er die längere Distanz von 5000 m in 20:53,06 Minuten ebenso erfolgreich. Auch Peter Mäder (M 55) ging zweimal an den Start. Über 1500 m wurde er Vierter mit 5:23,03 Minuten, im 5000-m-Lauf Dritter mit 19:24,80 Minuten. Einen weiteren Westfalentitel konnte Werner Jüngling-Kendziora in der AK M 55 gewinnen. Er siegte im Hammerwerfen mit 25,26 m und belegte im Diskuswurf mit 28,84 m den dritten Platz. Im Kugelstoßen wurde er mit 9,19 m Vierter.

 

Gold, Silber und Bronze für USC-Athleten bei den Deutschen Hochschulmeisterschaften

Gold, Silber und Bronze gab es für unsere Leichtathleten bei den Deutschen Hochschulmeisterschaften in Kassel. Jan Simon Hamanns Titelgewinn über 10 km folgte ein weiterer über 5000 m. Nach einem verbummelten Anfangstempo übernahm er bei 2500 m resolut die Führung und baute diese kontinuierlich auf einen Vorsprung von zwölf Sekunden aus. Mit 14:34,49 Minuten unterbot  er seine bisherige  persönliche Bestleistung um zehn Sekunden. Im Stabhochsprung wäre Sebastian Vogt bei der Anfangshöhe von 4,60 m beinahe gescheitert, da er diese erst im dritten Versuch überwand. Dann aber klappte es problemlos bei den weiteren Höhen bis einschließlich 4,90 m im ersten Versuch. Dies bedeutete Silber. An fünf Metern scheiterte er noch knapp. Den Erfolg des Terzetts rundete  Jurastudent Peter Schielke im Hammerwerfen mit 37,98 m auf dem Bronzerang ab.

 
   

Jan Simon Hamann

Sebastian Vogt

Peter Schielke

 

USC-Frauen gewinnen 5 x 5-km-Staffel “auf Schalke”

Über 7000 Teilnehmer aus den verschiedensten Regionen Deuschlands hatten sich zum Runners Point Staffellauf um die Schalker Arena eingefunden, unter ihnen auch eine Frauenmannschaft des USC Bochum. Jede der aus fünf Läuferinnen bestehende Staffel hatte 5 km zu absolvieren. Annika Gomell, Anke Tüselmann, Lena Hollmann, Svenja Prang und Britta Miaskowski legten die insgesamt 25 km in 1:43:46 Stunden zurück und siegten vor dem OSC Waldniel. Damit war ihnen der erste Sieg gelungen, nachdem sie in den letzten beiden Jahren jeweils den zweiten Platz belegt hatten.

Sensationelle 10 000 m von Jan Simon Hamann – unter 30 Minuten

In der Regel werden bei Straßen- im Vergleich zu Bahnläufen bei gleicher Streckenlänge bessere Zeiten erzielt. So fuhr Jan Simon Hamann vom USC Bochum zwar mit einer 10-km-Bestrzeit von 30:15 Minuten zu den Deutschen Langstreckenmeisterschaften nach Marburg, wies jedoch über 10 000 m “nur” 31:09,21 Minuten auf. Trotzdem setzten sich Trainer Wolfgang Pötschick und sein Schützling die Unterbietung der Straßenzeit als Ziel. Die Durchgangszeit von 15:03 Minuten bei 5000 m erweckte Hoffnungen, zumal Jan Simon sich noch locker fühlte. In der letzten Runde fand er wieder Anschluss an eine Gruppe, nachdem sich eine Lücke bei 8000 m ergeben hatte. Es gelang ihm sogar, noch drei seiner Konkurrenten zu überspurten und sich mit dem achten Rang einen Platz auf dem Siegerpodest zu sichern. Mit 29:57,60 Minuten hatte der Philosophiestudent nicht nur seine Straßenlaufzeit unterboten, sondern mit der Verbesserung seiner persönlichen Bestzeit um über eine Minute sogar noch die von Langstreckenläufern erstrebte Barriere von 30 Minuten unterboten.

Auch die zwei mitgereisten Senioren des USC konnten zufrieden mit ihren Ergebnissen nach Bochum zurückkehren. Alfred Melchin hatte seine diesjährige Bestzeit über 10 000 m um fast zwei Minuten verbessert. Mit 42:59,16 Minuten war er in der Altersklasse M 65 als Sechster durchs Ziel gelaufen. Peter Mäder (M 55) hatte mit 40:19,68 Minuten den siebten Platz belegt.

 

Jan Simon Hamann

 

DM-Qualifikation für Sebastian Vogt und Jakob Schuhmann

Für Stabhochspringer Sebastian Vogt vom USC Bochum hatte der Einstieg in die Saison beim Werfertag des USC Bochum am 1. Mai mit einer Höhe von 4,72 m begonnen. Nur fünf Tage später folgte das Marktplatzspringen in Coesfeld. Trotz des regnerischen Sonntags mit Temperaturen von nur 10° hatten sich zahlreiche Zuschauer aus dem Münsterland eingefunden. Obwohl bei diesen Witterungsbedingungen keine Bestleistungen zu erwarten waren, überraschten sowohl Sebastian Vogt als auch sein Klubkamerad Jakob Schuhmann. Nachdem Sebastian  Vogt bei der Anfangshöhe von 4,70 m einen Fehlversuch hatte, wurden die folgenden Höhen einschließlich 4,90 m jeweils auf Anhieb bewältigt. An 5,00 m scheiterte er noch knapp. Mit 4,90 m qualifizierte er sich für die Deutschen Juniorenmeisterschaften. Hatten dem 17-jährigen Jakob Schuhmann beim Werfertag bei einer Höhe von 4,22 m für die Qualifikation für die Deutschen Jugendmeisterschaften noch 8 cm gefehlt, so überquerte er die Latte bei 4,30 m im ersten Versuch. Somit hatte Trainer Wolfgang Mohr mit seinen Schützlingen das erste Ziel dieser gerade begonnen Freiluftsaison schnell erreicht. Der dritte Teilnehmer des USC, Philipp Göke (MJ U18), belegte mit 3,40 m den zweiten Platz.

 

Sebastian Vogt

über den Dächern von Coesfeld

 

 

Jakob Schuhmann